Bundesweite Initiative „Spielen macht Schule“ stattet die Grundschule Ronshausen mit einem Spielezimmer aus.
Frankfurt/Main, Oktober 2026. Die Grundschule Ronshausen hat dank ihres originellen und durchdachten Konzepts eine komplette Spielwarenausstattung für ein Spielezimmer gewonnen. Die Initiative „Spielen macht Schule“ fördert so das klassische Spielen an Schulen, denn: Spielen macht schlau!
„Spielen und Lernen sind keine Gegensätze! Darum sind gute Spiele eine wichtige Ergänzung des schulischen Bildungsangebots. Kinder unterscheiden nicht zwischen Lernen und Spielen, sie lernen beim Spiel“, so Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, Gründer des ZNL TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen, Ulm.
Die Grundschule Ronshausen hat sich an dem diesjährigen Aufruf der Initiative beteiligt und ein pädagogisches Konzept eingereicht, in dem sie ihre Ideen und Vorstellungen rund um ein Spielzimmer in ihrer Schule vorstellt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 200 Gewinner in allen 16 Bundesländern.
Die Initiative „Spielen macht Schule“ wurde vom Verein Mehr Zeit für Kinder und dem ZNL Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen ins Leben gerufen. Unterstützt wird die Initiative, die in diesem Jahr zum 20. Mal ausgeschrieben wurde, von den 16 Kultusministerien.
Um ein Spielezimmer für ihre Schule zu gewinnen, hatten die Grundschulen bis Juni 2026 Zeit, ihre individuell erarbeitete Bewerbung an den Verein Mehr Zeit für Kinder zu schicken. Die besten Konzepte wurden von einer Jury prämiert und die Einrichtung der Spielzimmer erfolgte im Anschluss. Die Spielwaren werden von den Kooperationspartnern aus der Spielwarenbranche kostenlos zur Verfügung gestellt.
Mit den Gewinnern aus diesem Jahr gibt es nun bundesweit über 3.800 spielende Schulen. Weitere Informationen zur Initiative, den pädagogisch geprüften Spielwaren und Teilnahmemöglichkeiten gibt es im Internet unter: www.spielen-macht-schule.de.
Hintergrund:
Das Projekt basiert auf Erkenntnissen der modernen Hirnforschung. Sie zeigen, dass aktive Erfahrungen mit haptischen und visuellen Reizen, wie sie klassisches Spielzeug bietet, die Entwicklung stärker fördern als passive Medienerfahrungen, wie sie etwa beim Konsum digitaler Inhalte entstehen. Schon Kinder im Grundschulalter sind zunehmend dem Einfluss von digitalen Medienangeboten wie Social Media, Online-Games und Apps ausgesetzt. Bewegung und Kreativität – wichtige Faktoren für die kindliche Entwicklung – kommen dabei häufig zu kurz. Die Initiative „Spielen macht Schule“ möchte diesem wachsenden Einfluss digitaler Medien entgegenwirken.
Informationen über die Grundschule Ronshausen:
Derzeit besuchen 115 Schülerinnen und Schüler die Grundschule Ronshausen. Wir sind eine Grundschule im Pakt für den Ganztag. In allen Schulferien bietet der Förderverein der Grundschule Ronshausen e. V. eine Ganztags-Ferienbetreuung an. Besonders sind die Bewegungsmöglichkeiten auf dem großzügigen Außengelände und der Schulhund Avi.








